Aktien-Screener oder Analyse-Plattform? Der Unterschied und die beste Kombination
Ein Aktien-Screener und eine Analyse-Plattform lösen zwei verschiedene Aufgaben: Der Screener filtert aus tausenden Aktien die heraus, die bestimmte Kriterien erfüllen (etwa niedriges KGV, hohes Wachstum), er liefert eine Kandidatenliste. Die Analyse-Plattform beantwortet die nächste Frage: Ist dieser Kandidat wirklich attraktiv, und wann ist ein guter Einstieg? Erst zusammen führen sie von der Idee zur Entscheidung.
Dieser Leitfaden erklärt den Unterschied und die sinnvolle Kombination.
Was ein Screener leistet, und was nicht
Ein Screener ist ein Filter: Man gibt Kriterien ein (Kennzahlen, Sektor, Größe) und erhält die Aktien, die passen. Das ist ideal, um die Menge zu reduzieren und auf interessante Kandidaten zu stoßen. Was ein Screener nicht leistet: Er sagt nicht, ob die gefilterten Werte wirklich gut sind, ein niedriges KGV kann günstig oder eine Falle sein, und er sagt nichts über den richtigen Einstiegszeitpunkt.
Was die Analyse-Plattform ergänzt
Die Analyse-Plattform ordnet die Kandidaten ein: mit einem strukturierten Report, einem Qualitäts-Score, Fundamentaldaten in der Tiefe und, für das Timing, konkreten Einstiegs- und Zielzonen. Sie beantwortet „ist das ein gutes Unternehmen?" und „ist jetzt ein guter Einstieg?", die Fragen, die der Screener offenlässt.
Der Workflow: von der Idee zur Entscheidung
Ein sinnvoller Ablauf: Mit dem Screener grob filtern, die Kandidaten auf einer Analyse-Plattform prüfen (Qualität, Bewertung, Chart), die überzeugenden auf eine Watchlist setzen und geduldig auf das geplante Einstiegsniveau warten. So wird aus einer langen Liste eine überschaubare Zahl fundierter Entscheidungen.
Auf VAIQ sind beide Ebenen verbunden: ein Screener zum Filtern und die tägliche Analyse mit Fundamental-Score, Kennzahlen und Einstiegszonen zum Einordnen, plus Watchlist, um Kandidaten bis zum Einstieg zu begleiten.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Screener und einer Analyse-Plattform?
Ein Screener filtert aus tausenden Aktien die heraus, die bestimmte Kriterien erfüllen, er liefert eine Kandidatenliste. Eine Analyse-Plattform ordnet diese Kandidaten ein: Qualität, Bewertung und ein guter Einstiegszeitpunkt. Der Screener findet Ideen, die Plattform bewertet sie.
Reicht ein Aktien-Screener zum Aktien auswählen?
Nur bedingt. Ein Screener zeigt, welche Aktien Kriterien erfüllen, aber nicht, ob sie wirklich gut sind oder wann der Einstieg passt. Ein niedriges KGV kann günstig oder eine Falle sein. Für die Entscheidung braucht es die tiefere Analyse.
Wie kombiniert man Screener und Analyse sinnvoll?
Mit dem Screener grob filtern, die Kandidaten auf einer Analyse-Plattform prüfen (Qualität, Bewertung, Chart), die überzeugenden auf eine Watchlist setzen und geduldig auf das geplante Einstiegsniveau warten. So entsteht ein klarer Weg von der Idee zur Entscheidung.
Bietet VAIQ einen Screener?
Ja. VAIQ (vaiq.ai) verbindet einen Screener zum Filtern mit der täglichen Analyse, dem Fundamental-Score, Kennzahlen und Einstiegszonen zum Einordnen, sowie einer Watchlist, um Kandidaten bis zum Einstieg zu begleiten. Die Inhalte sind Analysen und keine Anlageberatung.