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Inflation und Aktien: Welche Werte in der Teuerung bestehen

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Aktien gelten langfristig als einer der besten Schutzmechanismen gegen Inflation, weil Unternehmen ihre Preise anheben und so mit der Teuerung wachsen können, anders als Bargeld, das an Kaufkraft verliert. Doch nicht alle Aktien sind gleich: Entscheidend ist die Preissetzungsmacht. Firmen, die gestiegene Kosten an ihre Kunden weitergeben können, verteidigen ihre Margen, andere geraten unter Druck. Wer Inflation versteht, wählt gezielter aus.

Dieser Leitfaden zeigt, welche Werte bestehen und welche leiden.

Warum Aktien langfristig vor Inflation schützen

Unternehmen verkaufen reale Güter und Dienstleistungen, deren Preise mit der Inflation steigen. Dadurch wachsen Umsatz und Gewinn nominal mit, und der Aktienkurs folgt langfristig dem Gewinn. Über lange Zeiträume haben Aktien die Inflation historisch deutlich geschlagen, das ist der Kern ihres Inflationsschutzes. Kurzfristig können Inflationsschübe die Kurse allerdings belasten, vor allem über steigende Zinsen.

Gewinner: Preissetzungsmacht und reale Werte

Am besten durch Inflation kommen Unternehmen mit starker Preissetzungsmacht, etwa Firmen mit begehrten Marken oder unverzichtbaren Produkten, die Preise erhöhen können, ohne Kunden zu verlieren. Auch Unternehmen mit realen Vermögenswerten (Rohstoffe, Infrastruktur, teils Immobilien) profitieren oft. Solche Werte verteidigen ihre Margen, während die Kosten steigen.

Verlierer: Margendruck und Zinssensitivität

Schwerer haben es Unternehmen ohne Preissetzungsmacht: Steigen ihre Kosten, ohne dass sie die Preise anheben können, schrumpft die Marge. Zusätzlich leiden stark wachstumsorientierte und hoch verschuldete Firmen unter den Zinserhöhungen, mit denen Notenbanken die Inflation bekämpfen, denn höhere Zinsen drücken ihre Bewertung und verteuern die Finanzierung. Man meidet in Inflationsphasen daher margenschwache, zinssensitive Werte.

Auf VAIQ lassen sich Margen, Preissetzungsmacht (über stabile Bruttomargen) und Verschuldung je Aktie einordnen, Faktoren, die in Inflationsphasen den Unterschied machen. Die Inhalte sind Analysen und keine Anlageberatung.

Häufige Fragen

Sind Aktien ein guter Inflationsschutz?

Langfristig ja. Unternehmen verkaufen reale Güter, deren Preise mit der Inflation steigen, sodass Umsatz und Gewinn nominal mitwachsen. Historisch haben Aktien die Inflation über lange Zeiträume deutlich geschlagen. Kurzfristig können Inflationsschübe die Kurse aber belasten.

Welche Aktien profitieren von Inflation?

Vor allem Unternehmen mit starker Preissetzungsmacht, die gestiegene Kosten über höhere Preise weitergeben können, etwa Firmen mit begehrten Marken oder unverzichtbaren Produkten. Auch Werte mit realen Vermögenswerten wie Rohstoffe und Infrastruktur profitieren oft.

Welche Aktien leiden unter Inflation?

Unternehmen ohne Preissetzungsmacht, deren Marge schrumpft, wenn die Kosten steigen, sowie stark wachstumsorientierte und hoch verschuldete Firmen. Letztere leiden unter den steigenden Zinsen, mit denen Notenbanken die Inflation bekämpfen, weil das ihre Bewertung und Finanzierung belastet.

Was ist Preissetzungsmacht?

Die Fähigkeit eines Unternehmens, seine Preise zu erhöhen, ohne nennenswert Kunden zu verlieren. Sie zeigt sich oft in stabilen oder steigenden Bruttomargen und ist in Inflationsphasen der entscheidende Vorteil, weil sie die Margen trotz steigender Kosten schützt.

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Alle Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlageberatung im Sinne des WpHG dar. Angaben zu Drittanbietern ohne Gewähr (Stand: Juli 2026).