Trendfolge-Strategie: Mit dem Trend handeln statt gegen ihn
Die Trendfolge-Strategie basiert auf einem einfachen Grundsatz: „Der Trend ist dein Freund." Statt Tops und Böden zu erraten, steigt man in bestehende Aufwärtstrends ein und bleibt dabei, solange der Trend intakt ist. Der Ansatz akzeptiert, dass man nie ganz unten kauft und nie ganz oben verkauft, dafür fängt er die großen Bewegungen in der Mitte ein.
Dieser Leitfaden erklärt, wie man Trends erkennt und diszipliniert folgt.
Was einen Trend ausmacht
Ein Aufwärtstrend besteht aus höheren Hochs und höheren Tiefs, ein Abwärtstrend aus tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Solange diese Struktur intakt ist, läuft der Trend. Gleitende Durchschnitte (etwa die 50- und 200-Tage-Linie) helfen, den Trend auf einen Blick einzuordnen: Liegt der Kurs darüber und steigen die Linien, spricht das für einen Aufwärtstrend.
Einstieg, Halten, Ausstieg
Trendfolger steigen bevorzugt bei Rücksetzern im Aufwärtstrend ein (an einer Unterstützung oder einem gleitenden Durchschnitt), nicht in die Euphorie hinein. Gehalten wird, solange die Trendstruktur hält; der Stopp wird mit dem Trend nachgezogen (Trailing Stop). Ausgestiegen wird, wenn die Struktur bricht, ein tieferes Tief entsteht oder der Kurs nachhaltig unter den wichtigen Durchschnitt fällt.
Die Psychologie der Trendfolge
Die größte Herausforderung ist mental: Man muss Gewinne laufen lassen (auch wenn es zwischenzeitlich unbequem wird) und Verluste konsequent begrenzen. Viele scheitern, weil sie Gewinne zu früh mitnehmen und Verluste laufen lassen, genau das Gegenteil dessen, was Trendfolge verlangt.
Auf VAIQ ordnet die tägliche Analyse Trend und Struktur jeder Aktie ein, mit gleitenden Durchschnitten, Unterstützungs- und Widerstandszonen und, sofern ein Setup vorliegt, konkreter Einstiegs- und Zielzone, eine Grundlage für diszipliniertes Handeln mit dem Trend.
Häufige Fragen
Was ist eine Trendfolge-Strategie?
Trendfolge bedeutet, in bestehende Trends einzusteigen und dabeizubleiben, solange sie intakt sind, statt Tops und Böden zu erraten. Der Ansatz fängt die großen Bewegungen in der Mitte ein und akzeptiert, dass man nicht am Extrempunkt ein- oder aussteigt.
Wie erkennt man einen Trend?
Ein Aufwärtstrend besteht aus höheren Hochs und höheren Tiefs, ein Abwärtstrend aus tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Gleitende Durchschnitte wie die 50- und 200-Tage-Linie helfen, den Trend schnell einzuordnen.
Wann steigt man bei Trendfolge ein?
Bevorzugt bei Rücksetzern innerhalb eines Aufwärtstrends, etwa an einer Unterstützung oder einem gleitenden Durchschnitt, nicht in die Euphorie hinein. Der Stopp wird mit dem Trend nachgezogen, ausgestiegen wird, wenn die Trendstruktur bricht.
Warum scheitern viele an der Trendfolge?
Weil sie mental das Falsche tun: Gewinne zu früh mitnehmen und Verluste laufen lassen. Trendfolge verlangt das Gegenteil, Gewinne laufen lassen und Verluste konsequent begrenzen, was Disziplin erfordert.