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Growth Investing erklärt: In wachstumsstarke Unternehmen investieren

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Growth Investing ist eine Strategie, die auf Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstum setzt, Firmen, die ihren Umsatz und Gewinn schnell steigern und einen großen Zukunftsmarkt adressieren. Anders als beim Value Investing steht nicht der günstige Preis im Vordergrund, sondern das Wachstumspotenzial. Growth-Anleger akzeptieren höhere Bewertungen, weil sie erwarten, dass das künftige Wachstum sie rechtfertigt.

Dieser Leitfaden erklärt die Prinzipien und Risiken.

Worauf Growth-Investoren achten

Im Zentrum steht das Wachstum: hohe Umsatzwachstumsraten, ein großer und wachsender Zielmarkt (Total Addressable Market), ein Wettbewerbsvorteil und ein skalierbares Geschäftsmodell, bei dem die Margen mit der Größe steigen. Klassische Value-Kennzahlen wie ein niedriges KGV sind zweitrangig, viele Wachstumsfirmen investieren so stark, dass sie zunächst wenig Gewinn ausweisen. Wichtiger ist, ob das Wachstum profitabel werden kann.

Warum das KGV allein nicht reicht

Wachstumsaktien haben oft ein hohes oder gar kein sinnvolles KGV, weil der Gewinn noch klein ist. Man nutzt daher andere Maßstäbe: das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV), das erwartete Gewinnwachstum (etwa über die PEG-Ratio) und die Entwicklung der Margen. Entscheidend ist die Frage, ob das Unternehmen in einigen Jahren in seine hohe Bewertung „hineinwächst".

Die Risiken hoher Bewertungen steuern

Das größte Risiko im Growth Investing ist die hohe Bewertung: Enttäuscht das Wachstum, fallen die Kurse oft drastisch, weil viel Optimismus eingepreist war. Zudem sind Wachstumsaktien zinssensitiv, steigende Zinsen drücken die Bewertung stärker. Man steuert das Risiko über Diversifikation, Positionsgröße und einen definierten Einstieg statt Kauf in der Euphorie.

Auf VAIQ lassen sich Wachstumswerte über Umsatzwachstum, Margen und historische Multiples einordnen und mit Einstiegszonen versehen, um nicht in überzogene Bewertungen zu kaufen. Die Inhalte sind Analysen und keine Anlageberatung.

Häufige Fragen

Was ist Growth Investing?

Eine Anlagestrategie, die auf Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstum setzt. Im Vordergrund steht nicht der günstige Preis, sondern das Wachstumspotenzial. Growth-Anleger akzeptieren höhere Bewertungen, weil sie erwarten, dass das künftige Wachstum sie rechtfertigt.

Was ist der Unterschied zwischen Growth und Value Investing?

Value Investing sucht unterbewertete Aktien unter ihrem fairen Wert. Growth Investing sucht schnell wachsende Unternehmen und akzeptiert dafür höhere Bewertungen. Value betont den Preis und die Sicherheitsmarge, Growth das Wachstumspotenzial und den Zukunftsmarkt.

Warum reicht das KGV bei Wachstumsaktien nicht?

Weil viele Wachstumsfirmen stark investieren und zunächst wenig oder keinen Gewinn ausweisen, dann ist das KGV hoch oder nicht berechenbar. Man nutzt daher das Kurs-Umsatz-Verhältnis, das erwartete Gewinnwachstum (PEG-Ratio) und die Margenentwicklung.

Wie riskant ist Growth Investing?

Es birgt höhere Risiken durch die hohen Bewertungen: Enttäuscht das Wachstum, fallen die Kurse oft drastisch, und Wachstumsaktien reagieren empfindlich auf steigende Zinsen. Man steuert das Risiko über Diversifikation, Positionsgröße und einen disziplinierten Einstieg.

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Alle Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlageberatung im Sinne des WpHG dar. Angaben zu Drittanbietern ohne Gewähr (Stand: Juli 2026).