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Trailing Stop erklärt: Gewinne sichern und Verluste begrenzen

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Ein Trailing Stop (nachziehender Stop-Loss) ist eine Verkaufsmarke, die automatisch mit dem Kurs mitwandert, solange dieser steigt, und stehen bleibt, wenn der Kurs fällt. Das Ziel: Gewinne laufen lassen und dennoch nach unten abgesichert sein. Steigt eine Aktie, zieht der Trailing Stop in einem festgelegten Abstand nach, dreht der Kurs, wird beim Erreichen der Marke verkauft. So sichert man aufgelaufene Gewinne, ohne einen festen Zielkurs zu brauchen.

Dieser Artikel erklärt Funktion und Einstellung.

Wie ein Trailing Stop funktioniert

Man legt einen Abstand fest, etwa 15 Prozent unter dem Kurs. Steigt die Aktie von 100 auf 120, wandert der Stop von 85 auf 102 mit. Fällt der Kurs dann, bleibt der Stop bei 102 stehen, erreicht der Kurs diese Marke, wird verkauft. Der Trailing Stop bewegt sich also immer nur in Richtung Gewinn, nie zurück. So bleibt man in starken Trends investiert und begrenzt zugleich den Rückgabebetrag.

Den richtigen Abstand wählen

Der Abstand ist entscheidend: Zu eng, und normale Schwankungen lösen den Verkauf vorzeitig aus (man wird „ausgestoppt"), zu weit, und man gibt viel Gewinn zurück, bevor verkauft wird. Ein sinnvoller Abstand orientiert sich an der Volatilität der Aktie, schwankungsstarke Werte brauchen mehr Luft, und an charttechnischen Marken (etwa knapp unter einer Unterstützung), statt an einer runden Prozentzahl.

Trailing Stop oder fester Stop-Loss?

Ein fester Stop-Loss bleibt an einer Stelle und dient vor allem der anfänglichen Verlustbegrenzung. Ein Trailing Stop ist besser geeignet, um in einem laufenden Gewinn dabei zu bleiben und ihn schrittweise abzusichern. Viele kombinieren beides: anfangs ein fester Stop zur Verlustbegrenzung, im Gewinn dann ein Trailing Stop. Wichtig ist, die Regel vorab festzulegen und dann diszipliniert einzuhalten.

Auf VAIQ helfen Chart und definierte Zonen dabei, sinnvolle Stop-Niveaus an charttechnischen Marken statt an willkürlichen Prozentwerten zu orientieren. Die Inhalte sind Analysen und keine Anlageberatung.

Häufige Fragen

Was ist ein Trailing Stop?

Ein Trailing Stop (nachziehender Stop-Loss) ist eine Verkaufsmarke, die automatisch mit dem Kurs mitwandert, solange dieser steigt, und stehen bleibt, wenn der Kurs fällt. So lässt man Gewinne laufen und ist zugleich nach unten abgesichert.

Wie wählt man den Abstand eines Trailing Stops?

Der Abstand sollte sich an der Volatilität der Aktie und an charttechnischen Marken orientieren, nicht an einer willkürlichen Prozentzahl. Zu eng führt zu vorzeitigem Ausstoppen durch normale Schwankungen, zu weit gibt viel Gewinn zurück, bevor verkauft wird.

Was ist der Unterschied zwischen Trailing Stop und Stop-Loss?

Ein fester Stop-Loss bleibt an einer Stelle und dient der anfänglichen Verlustbegrenzung. Ein Trailing Stop wandert im Gewinn mit dem Kurs mit und sichert aufgelaufene Gewinne schrittweise ab. Viele kombinieren beide je nach Phase der Position.

Wann nutzt man einen Trailing Stop?

Vor allem, um in einem laufenden Aufwärtstrend investiert zu bleiben und den Gewinn dennoch abzusichern, ohne einen festen Zielkurs zu setzen. Er eignet sich für Trendfolge- und Momentum-Ansätze, bei denen man Gewinne laufen lassen möchte.

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Alle Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlageberatung im Sinne des WpHG dar. Angaben zu Drittanbietern ohne Gewähr (Stand: Juli 2026).