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Aktien·Luke Michels

Kühlung, Netzwerke, Daten: Warum Vertiv, Arista und Innodata von den Kapex-Plänen der Cloud-Riesen profitieren

Kühlung, Netzwerke, Daten: Warum Vertiv, Arista und Innodata von den Kapex-Plänen der Cloud-Riesen profitieren

Vertiv, Arista Networks und Innodata legten am Freitag deutlich zu, ohne eigene Quartalszahlen vorgelegt zu haben. Der Grund liegt bei Amazon, Microsoft und Alphabet, die ihre Investitionen in KI-Rechenzentren zuletzt weiter erhöht haben.

Das Wichtigste in Kürze
  • Vertiv (+6,2%), Arista Networks (+5,5%) und Innodata (+4,6%) legen am 31. Juli deutlich zu
  • Keiner der drei Konzerne hat in dieser Woche eigene Quartalszahlen vorgelegt
  • Auslöser sind die Kapex-Ankündigungen von Amazon, Microsoft und Alphabet in ihren jüngsten Berichten
  • Vertiv liefert Kühl- und Stromtechnik, Arista Netzwerktechnik, Innodata Datenaufbereitung für KI-Modelle
  • Die Zulieferer der zweiten Reihe bleiben stark abhängig von den Ausgabenentscheidungen der Hyperscaler

Es waren nicht die eigenen Zahlen, die am Freitag drei Aktien kräftig nach oben trieben, sondern die Bücher der Konkurrenz. Vertiv legte um 6,2 Prozent zu, Arista Networks um 5,5 Prozent, Innodata um 4,6 Prozent, und alle drei haben in dieser Woche kein einziges eigenes Quartalsergebnis vorgelegt.

Der Grund für die Rally liegt bei Amazon, Microsoft und Alphabet. Die drei Cloud-Riesen hatten kurz zuvor bestätigt, ihre Investitionen in KI-Rechenzentren weiter zu erhöhen, und genau davon profitieren Zulieferer wie Vertiv, Arista und Innodata unmittelbar.

Wer baut die Infrastruktur hinter der KI-Rally?

Vertiv liefert Kühl- und Stromversorgungssysteme für Rechenzentren, ohne die die immer dichter gepackten KI-Chips gar nicht betrieben werden könnten. Arista Networks stellt die Hochgeschwindigkeits-Netzwerktechnik, über die Zehntausende Grafikprozessoren in einem Rechenzentrum miteinander kommunizieren müssen, damit große Modelle überhaupt trainiert werden können. Innodata wiederum bereitet die Trainingsdaten auf, mit denen KI-Modelle gefüttert werden, ein Geschäft, das mit jedem neuen Modelltraining zusätzlich wächst.

Warum die Zahlen der anderen zählen

Amazon Web Services wuchs im vergangenen Quartal kräftig, Microsoft überschritt mit Azure die Marke von 100 Milliarden Dollar Jahresumsatz, und Alphabet übertraf die Erwartungen ebenfalls deutlich. Alle drei Konzerne kündigten zugleich an, ihre Investitionsausgaben (Kapex) für den Ausbau von KI-Rechenzentren weiter zu erhöhen. Für Anleger ist das ein direktes Signal an die Zulieferer der zweiten Reihe: Wenn die Hyperscaler mehr bauen, bestellen sie mehr Kühlsysteme, mehr Netzwerktechnik und mehr Datenaufbereitung.

Das Risiko einer Wette auf fremde Bilanzen

Der Kurszuwachs bei Vertiv, Arista und Innodata zeigt, wie eng die gesamte KI-Lieferkette inzwischen verzahnt ist, aber auch, wie abhängig sie von den Ausgabenentscheidungen einer Handvoll Konzerne bleibt. Bremsen Amazon, Microsoft oder Alphabet ihre Investitionen in einem der kommenden Quartale, träfe das die Zulieferer nahezu ungefiltert. Auf VAIQ lassen sich die Kapex-Trends der Hyperscaler und ihre Auswirkungen auf die Zulieferer weiterverfolgen.

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Alle Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlageberatung im Sinne des WpHG dar. Teile dieses Artikels und das Titelbild wurden mit KI-Unterstützung erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft.