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Aktien·Luke Michels

Palo Alto Networks vor den Zahlen: Warum CrowdStrikes Rücksetzer die Cybersecurity-Branche unter Spannung setzt

Palo Alto Networks vor den Zahlen: Warum CrowdStrikes Rücksetzer die Cybersecurity-Branche unter Spannung setzt

CrowdStrike verlor am Freitag 3,8 Prozent, kurz bevor Konkurrent Palo Alto Networks am 18. August seine Quartalszahlen vorlegt. Die Nervosität wirft die Frage auf, ob der gesamten Cybersecurity-Branche eine Verschnaufpause bevorsteht.

Das Wichtigste in Kürze
  • CrowdStrike fiel am 14. August um 3,8 Prozent auf 216,95 Dollar
  • Palo Alto Networks berichtet am 18. August, erwartet werden 0,98 Dollar je Aktie
  • Palo Alto bringt einen Börsenwert von 287 Milliarden Dollar mit in die Zahlenvorlage
  • Die Plattformierungsstrategie der Sicherheitsanbieter steht im Fokus der Anleger
  • Ein schwacher Ausblick würde die jüngste Skepsis gegenüber hoch bewerteten Softwaretiteln bestätigen

Cybersecurity-Aktien galten lange als eine der verlässlichsten Wachstumsgeschichten am Markt, unabhängig davon, wie es um Konjunktur oder Zinsen stand. Umso mehr Aufmerksamkeit zog der Kursrutsch von CrowdStrike am vergangenen Freitag auf sich: Die Aktie verlor 3,8 Prozent und schloss bei 216,95 Dollar. Nur wenige Tage später, am 18. August, muss sich mit Palo Alto Networks der nächste Schwergewichtstitel der Branche der Bewährungsprobe vor den Anlegern stellen.

Der Zeitpunkt ist heikel. Fällt der Ausblick von Palo Alto ebenfalls verhalten aus, würde das die Sorge nähren, dass hoch bewertete Sicherheitssoftware-Anbieter nach Jahren fast ungebremsten Wachstums an einen Punkt gekommen sind, an dem Unternehmen ihre IT-Budgets genauer prüfen.

Was steckt hinter dem Rücksetzer bei CrowdStrike?

Der Rücksetzer bei CrowdStrike fällt in eine Phase erhöhter Nervosität vor dem Quartalsbericht von Palo Alto Networks am 18. August. Anleger schauen bei besonders hoch bewerteten Softwarewerten derzeit genauer hin und nehmen Gewinne mit, sobald vor wichtigen Branchenterminen erste Zweifel an der Wachstumsgeschwindigkeit aufkommen. Genau das macht den Blick auf Palo Alto Networks so aufschlussreich: Bestätigt der Konzern robuste Zahlen, dürfte das die Sorge um CrowdStrike relativieren. Enttäuscht auch Palo Alto, wäre die Skepsis gegenüber der gesamten Softwarebranche kaum noch von der Hand zu weisen.

Was Anleger von Palo Alto konkret erwarten

Für das anstehende Quartal rechnen Analysten bei Palo Alto Networks mit einem Gewinn je Aktie von 0,98 Dollar. Der Konzern bringt einen Börsenwert von 287 Milliarden Dollar mit und positioniert sich seit Jahren als Vorreiter der sogenannten Plattformierungsstrategie, bei der Kunden ihre gesamte Sicherheitsinfrastruktur über ein einziges Anbieter-Ökosystem bündeln statt Einzellösungen mehrerer Hersteller zu kombinieren. Wie viele neue Großkunden dieses Modell in den vergangenen drei Monaten gewonnen hat und wie sich die Umsätze im margenstarken Cloud-Sicherheitsgeschäft entwickelt haben, dürfte am 18. August die entscheidende Kennzahl für die Einschätzung der gesamten Branche liefern.

Auf vaiq.ai lässt sich die Kursentwicklung beider Werte rund um den Berichtstermin im Detail nachverfolgen.

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